Eine Rose für die Dichter

Matthias-Claudius-Rose eine Neuzüchtung aus dem Jahr 2018
Matthias-Claudius-Rose eine Neuzüchtung aus dem Jahr 2018

Der musikalisch-literarische Nachmittag mit Texten des niederdeutschen Schriftstellers Klaus Groth fand am Samstag, 1. Juni 2019 in der Christus Kirche Hamburg-Wandsbek (Robert-Schumann-Brücke 1, 22041 Hamburg) statt.

 

Viele regionale Dichter und Denker, die das kulturelle Gesicht einer Stadt oder Landschaft geprägt haben, geraten oft schnell in Vergessenheit und verdienen deshalb besondere Aufmerksamkeit. Deswegen erinnert der deutschlandweit tätige Verein Literaturlandschaften e. V. jedes Jahr am ersten Juniwochenende mit der Aktion „Eine Rose für die Dichter“ an Dichtergräbern oder Denkmälern.

Am 120. Todestag gedachte die Claudius-Gesellschaft dem niederdeutschen Lyriker und Schriftsteller Klaus Groth (1819-1899), der in diesem Jahr auch seinen 200. Geburtstag beging. Nach einer Begrüßung von Erle Bessert (Vorsitzende der Claudius-Gesellschaft e. V.) und einem Vortrag von Pastor Richard Hölck las Gerd Spiekermann plattdeutsche Gedichte von Klaus Groth. Der literarische Teil wurde umrahmt von Groth-Vertonungen von Johannes Brahms gesungen von David Csizmar (Bariton) am Klavier begleitet von Gerd Jordan. Im Anschluss daran wurden am Grab von Matthias Claudius auf dem Historischen Friedhof in Wandsbek Rosen niedergelegt.